Mittwoch, 26. März 2014

Verlernen wir zu schreiben?

Sprache verändert sich und mit ihr natürlich auch die Art und Weise der Dokumentation. Wie hoch der Verlust unser handschriftlichen Fähigkeit wiegt, wissen wir noch nicht. Unsere Konzentration muss sich auf das Erlernen der maschinellen Bedienung richten. Ob Tastatur oder Spracheingabe, oder was sonst noch kommt. 

Also benötigen wir Bildung im Bereich der Rechtschreibung in Blogs, Tweets und dergleichen. Das ist eine unserer Aufgaben zur Weiterentwicklung der deutschen Sprache!


http://www.wienerzeitung.at/themen_channel/bildung/schule/583215_Stirbt-die-Handschrift.html

Montag, 17. März 2014

Deutsche Sprache: Das Wörterbuch benötigt einen Nachfolger!

Die deutsche Sprache hat sich immer entwickelt und wird dies auch weiter tun. Für den weiter wachsenden Sprachschatz werden neue Lösungen eines Wörterbuchs benötigt. Da hilft bestimmt die digitale Welt.

Ich würde die Überschrift des u. a. Artikels übrigens ändern in: Die deutsche Sprache entert die digitale Welt!

http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article125837577/Das-Woerterbuch-kapituliert-vor-der-digitalen-Welt.html





Mittwoch, 12. März 2014

50. Geburtstag: Herzlichen Glückwunsch

Meistens sagt man umgangssprachlich "Happy birthday". Aber wenn das Institut für Deutsche Sprache (für alle "Rechtschreibler" unter uns: ja, ein Eigenname!) Geburtstag hat, scheint ein herzlicher Glückwunsch angemessen.

Ich finde es schön, dass es neben dem Goethe-Institut, das ja mehrheitlich internationale Aufgaben wahrnimmt, viele Akteure gibt, die sich für die deutsche Sprache einsetzen. Eine wichtige Kraft ist natürlich das Institut für Deutsche Sprache in Mannheim. Alles Gute für die nächsten 50! Es bleibt spannend mit der deutschen Sprache. 


http://www.dw.de/das-institut-für-deutsche-sprache-wird-50/a-17487687



Donnerstag, 20. Februar 2014

10 Fehler, die Sie bei Präsentationen bestimmt nicht machen

Sie kennen die Situation. Eine Präsentation läuft erst 5 Minuten und Sie haben das Gefühl, es geht schon seit einer Stunde. Es ist langweilig. Sie wissen gar nicht, was die Botschaft ist und vor allem: was das mit Ihnen zu tun hat.
55% aller Präsentationen laufen genau so ab. Warum?
  1. Der Redner stellt sich nicht vor und/oder begrüßt das Publikum nicht.
  2. Der Redner hat sehr viele Fakten und vergisst, seine zentrale Botschaft.
  3. Der Redner schaut seine Zuhörer nicht an, sondern vertieft sich in seine Texte oder       schaut auf einen neutralen Punkt im Raum. 
  4. Noch schlimmer: Der Redner dreht seinen Zuhörern den Rücken zu und liest seine eigene Präsentation vor.
  5. Der Redner versucht möglichst viel zu sagen und denkt, auch er müsse sehr lange sprechen (vielleicht, weil seine Vorredner es auch so taten).
  6. Die Visualisierungen (Beamer-Präsentation, Flipchart-Mitschrift oder mitgebrachte Charts) sind für das Publikum nicht lesbar, wegen schlechter Schrift, zu geringer Größe oder zuviel Informationen. 
  7. Der Redner spricht monoton ohne zu betonen...
  8. ... und vergisst Pausen.
  9. Die Sprechgeschwindigkeit gleicht einem Maschinengewehr-Feuer.
  10. Die Sätze verlieren sich in endlosen Girlanden, wie bei einem Deutsch-Aufsatz in der achten Klasse. 


Bitte denken Sie daran: Der Inhalt muss präzise sein, weil und obwohl er nur zu 10% Anteil an Ihrem Redeerfolg hat. Die anderen 90% gehen übrigens auf das Konto Ihrer Stimme (40%) und Ihrer Körpersprache (50%).

Wer es besser machen möchte, kann ja hier einmal schauen... Reden-Macher





Sonntag, 16. Februar 2014

Internetsprache auf dem Vormarsch

Kann man ohne Wissen Wissen lernen? Auch wenn sich lernen verändert, weg vom zielgerichteten Lesen hin zu mehr Informationsaufnahme durch Bilder (bewegt und unbewegt) und Hinweise (Links). Auch der Anteil an bildhaften Symbolen nimmt zu.

Dennoch. Ohne Sprache wird es nicht gehen. Sprache als Kulturgut ist Träger des Wissens und damit auch Träger der Produktivität. Und wie produktiv selbst ist Sprache? Wer kann noch Steno schreiben? Keine Sorge, das müssen Sie nicht lernen, denn die digitale Welt bringt eine neue Art Stenografie. Die Liste der internationalen Abkürzungen, auch bezeichnet als "Netzjargon". Wir wissen nicht, ob diese Abkürzungen schon die neue digitale Sprache darstellt und vielleicht sogar Bestandteil unserer Sprache wird. Auf jeden Fall hat Wikipedia diese Liste aufgenommen.

Und weil wir alle lernen wollen, empfehle ich schon mal einen Blick!


http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Abkürzungen_(Netzjargon)



Donnerstag, 23. Januar 2014

Theorie des Sprachverfalls widerlegt

Die deutsche Sprache ist in den letzten einhundert Jahren um mehr als 40% gewachsen. Die Computertechnik macht es möglich. Sprachwissenschaftler der Akademie der Wissenschaften Berlin-Brandenburg um Wolfgang Klein haben den Wortschatz in mehreren Zeitepochen bis zur aktuellen Zeit ermittelt und dabei 5,3 Mio. Wörter gezählt. Das ist weit mehr als bislang angenommen (Grimm: 350.000, Duden 450.000).

Interssant: Entlehnungen aus der englischen Sprache gab es schon immer (zweiter Platz: Latein). Aber aktuell nehmen Anglizismen tatsächlich zu. Allerdings ist der Verbleib von 90% der Anglizismen in der deutschen Sprache kurzzeitig, d. h. sie sind eher Modeerscheinungen und verschwinden dann schnell wieder.

Der gesamte Bericht soll im Frühsommer erscheinen.








Donnerstag, 16. Januar 2014

Von Pebble bis Broken Age: Die Sprache macht`s

Was haben die Smartwatch Pebble, das Computerspiel Broken Age oder der 3-D-Drucker 3Doodler gemeinsam? 

Sie haben erfolgreiche Finanzierungs- und Veröffentlichungs-Kampagnen für ihr jeweiliges Projekt hinter sich. Die entscheidende Variable des Erfolgs: Die Sprache der Projektbeschreibung!

Zwei amerikanische Wissenschaftler haben über 45.000 Projekte auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter untersucht. 51,5% der Projekte habe ihr Finanzierungsziel erreicht. Bei der Analyse der Erfolgsvariablen stießen sie auf sechs wesentliche Kategorien der Wortwahl:
  • Gegenseitigkeit der Sprache, 
  • Knappheit im Ausdruck,
  • sozialer Zusammenhalt, wie Gruppenzugehörigkeit,
  • soziale Identität,
  • Neigung viele Menschen zu begeistern,
  • Autorität.


Die komplette Studie wird im Februar vorgestellt. Sehr spannend. 


http://www.golem.de/news/kickstarter-die-sprache-macht-den-erfolg-1401-103931.html

oder

http://www.news.gatech.edu/2014/01/14/georgia-tech-researchers-reveal-phrases-pay-kickstarter