Martin Luther (1483-1546), deutscher Theologe und Reformator, schlug heute vor 497 Jahren seine 95 Thesen an. Weniger bekannt sind seine Aussprüche z. B. zum öffentlichen Reden, wie oben.
Sehr geehrte Damen und Herren, herzlich willkommen beim Blog „Reden-Training“. Ein Blog, bei dem sich alles um Rhetorik dreht! Mit diesem Blog möchte ich Sie gewinnen für die Kunst des sprachlichen Vortrags. Begleiten Sie mich auf die gedankliche Reise durch die Welt der Kommunikation, freuen Sie sich auf den Vers der Woche, auf manches Zitat und diskutieren Sie mit uns die eine oder andere öffentliche Rede.
Freitag, 31. Oktober 2014
Die kürzesten Tipps, die es je für eine Rede gab
"Mach`s Maul auf, tritt fest auf und hör` bald auf."
Freitag, 24. Oktober 2014
Das dritte F: Warum Spiegel online, Stern und Co. auf dem Holzweg sind
Zugegeben. Es ist schön, wenn andere rhetorische Fehler machen und wir in unserer Sofa-Sessel-Mentalität uns darüber (hämisch) amüsieren können. Wenn solch ein Fehler dann noch die Bundeskanzlerin macht, dann ist die Häme erst recht groß.
So im Fall des dritten (fehlenden) F bei der Rede der Bundeskanzlerin auf dem IT-Gipfel. Da ist dann von Spott in der Internet-Welt zu lesen, von Ratlosigkeit und von einem rhetorischen Patzer. Was ist eigentlich passiert? Frau Dr. Merkel hat eben nicht abgelesen, sondern das gemacht, was wir alle von Politikern erwarten: Zumindest Teile einer Rede größtenteils frei gehalten. Und da gab es einen kleinen Blackout. Und wer sich die Originalaufnahmen anschaut, stellt fest: Die Kanzlerin hat sehr persönlich und trotzdem absolut professionell reagiert. Das macht sie übrigens sympathisch.
Ich finde: Mehr in der Öffentlichkeit stehende Personen sollten sich trauen, ihre Reden frei zu halten. Wir gewinnen dann vielleicht wieder eine neue Qualität in der Rhetorik!
Und übrigens: Wer nutzt eigentlich heute noch Festnetz? Ein schönes Wochenende!
Sonntag, 17. August 2014
Reden über das Reden
Ein Mann steht auf und geht nach vorn. In seinem Kopf pocht das Blut. Er sieht zum Publikum und kann kaum einen Menschen richtig erkennen. Er weiß nicht mehr, was seine Botschaft ist, der Mund ist trocken. Plötzlich hört er sich selbst etwas sagen...
Wer zu unserem Rhetorik-Stammtisch am 19. August 2014 kommt, war i. d. R. zuvor bei einem unserer Seminare. Trotzdem sind auch neue Interessenten gern gesehen!
(19.08.2014 von 16:00 bis 19:00 Uhr in der A.M.M.-Gruppe, August-Bebel-Straße 68 in 14482 Potsdam, 4. OG)
Mittwoch, 13. August 2014
Kampf-Rhetorik gegen eine Seuche
Was bringt eigentlich ein Wettkampf gegen eine Krankheit? Auf medizinischem Gebiet geht es oft für die betroffenen Personen um alles. Doch was soll ein rhetorischer Wettkampf gegen ein nicht zu beeinflussendes Ereignis?
Manchmal liegen eben auch Journalisten daneben:
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/reisemedizin/der-siegeszug-der-seuche-ebola-von-ersten-faellen-zum-internationalen-gesundheitsnotfall_id_4049359.html
Mein Kommentar? ........
Manchmal liegen eben auch Journalisten daneben:
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/reisemedizin/der-siegeszug-der-seuche-ebola-von-ersten-faellen-zum-internationalen-gesundheitsnotfall_id_4049359.html
Mein Kommentar? ........
Sonntag, 6. Juli 2014
Reden, wie mir der Schnabel gewachsen ist?
Liebe Freunde der deutschen Sprache,
Juli bedeutet für uns, dass die Sommerakademie beginnt. Natürlich haben wir den kompletten Rhetorikkurs im Programm.
Hier ist das spezielle Angebot für Unternehmer und Unternehmerinnen, die Mitglied im Bundesverband Mittelständische Wirtschaft sind...
Wir freuen uns auf die Resonanz!
http://www.wirtschaft-potsdam.de/bvmwpdm/UT/2014/Sommerakademie_Reth.pdf
Juli bedeutet für uns, dass die Sommerakademie beginnt. Natürlich haben wir den kompletten Rhetorikkurs im Programm.
Hier ist das spezielle Angebot für Unternehmer und Unternehmerinnen, die Mitglied im Bundesverband Mittelständische Wirtschaft sind...
Wir freuen uns auf die Resonanz!
http://www.wirtschaft-potsdam.de/bvmwpdm/UT/2014/Sommerakademie_Reth.pdf
Mittwoch, 7. Mai 2014
Sprache und Macht
In einem interessanten Artikel formuliert die Stuttgarter Zeitung eine (leider ziemlich vereinfachte) Version darüber, warum Frauen in Führungspositionen nicht erfolgreich kommunizieren. Richtig ist, dass Sprache und Körper die Bühnen der Seele sind. Genau so richtig ist aber (deshalb) auch, dass nonverbale Gesten und Rollen nicht mal einfach so antrainiert werden können.
Was sprachlich Schulung leisten kann, ist zunächst einmal ein aktives Gefühl für das "Ich" und das der "Anderen" herzustellen und damit die eigene Wirkung in der Interaktion zu erlernen.
Und dann: Standardsituationen üben, üben, üben, um Sicherheit für das eigene Ich zu gewinnen und danach in den besonderen Situationen auch noch den Überblick zu bewahren.
Und das Ganze immer aus der eigenen Persönlichkeit heraus entwickeln! Soziologen sprechen von "Selbstaufmerksamkeit". Diese steht im Gegensatz zur Selbstüberwachung, in der man Personen im Training sagt, wie sie sich zu verhalten haben (Dominanz der Rolle, der Situation).
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.kommunikation-wie-sprache-macht-demonstriert.f4eae15b-9fd5-4585-a9cf-9d43126f5723.html
Übrigens: Bei unserem Rhetorik-Stammtisch wurde die Selbstaufmerksamkeit von unseren teilweise langjährigen Seminarteilnehmern wieder eindrucksvoll demonstriert.
Montag, 5. Mai 2014
Reden über das Reden
Ein Mann steht auf und geht nach vorn. In seinem Kopf pocht das Blut. Er sieht zum Publikum und kann kaum einen Menschen richtig erkennen. Er weiß nicht mehr, was seine Botschaft ist, der Mund ist trocken. Plötzlich hört er sich selbst etwas sagen...
Wer zu unserem Rhetorik-Stammtisch am 06. Mai 2014 kommt, war i. d. R. zuvor bei einem unserer Seminare. Trotzdem sind auch neue Interessenten gern gesehen!
(06.05.2014 von 16:00 bis 19:00 Uhr in der A.M.M.-Gruppe, August-Bebel-Straße 68 in 14482 Potsdam, 4. OG)
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