"Machen Sie sich erst einmal unbeliebt, dann werden Sie auch ernst genommen."
Konrad Adenauer
Sehr geehrte Damen und Herren, herzlich willkommen beim Blog „Reden-Training“. Ein Blog, bei dem sich alles um Rhetorik dreht! Mit diesem Blog möchte ich Sie gewinnen für die Kunst des sprachlichen Vortrags. Begleiten Sie mich auf die gedankliche Reise durch die Welt der Kommunikation, freuen Sie sich auf den Vers der Woche, auf manches Zitat und diskutieren Sie mit uns die eine oder andere öffentliche Rede.
Montag, 19. August 2013
Dienstag, 6. August 2013
Direkte Kommunikation: Fehlanzeige
Es passiert immer wieder. Ein Text zur (werblichen) Beschreibung eines Produktes oder einer Leistung oder eines Unternehmens wird kreiert. So, dass er bei Kunden eine Assoziation hervorruft. So präzise wie möglich. Er sieht ganz gut aus. Das Ziel wird bei Testpersonen geprüft und erreicht.
Dann sitzen die Fachleute zusammen. Sie sind seit Jahren in ihrem Unternehmen und finden, dass die Leistung oder das Unternehmen doch so viele Merkmale mehr hat, die man in den Text aufnehmen müsste. Danach schauen die Juristen auf den nun schon etwas länger gewordenen Text. Sie finden, dass einige Eventualitäten ausgeräumt werden müssten, schließlich müssen sie das Unternehmen schützen.
Danach sitzt das Management zusammen. Die (meistens) Herren finden, dass der Text doch den ursprünglichen Inhalt der Leistung (oder des Unternehmens) noch nicht so richtig treffen würde. Die Schleife beginnt von vorn.
Wann trauen wir uns wieder, Klartext zu reden? Schöner Artikel in der Wirtschaftswoche:
http://www.wiwo.de/erfolg/management/kommunikation-wenn-sich-unternehmen-in-der-sprache-verirren/8575760.html
Dann sitzen die Fachleute zusammen. Sie sind seit Jahren in ihrem Unternehmen und finden, dass die Leistung oder das Unternehmen doch so viele Merkmale mehr hat, die man in den Text aufnehmen müsste. Danach schauen die Juristen auf den nun schon etwas länger gewordenen Text. Sie finden, dass einige Eventualitäten ausgeräumt werden müssten, schließlich müssen sie das Unternehmen schützen.
Danach sitzt das Management zusammen. Die (meistens) Herren finden, dass der Text doch den ursprünglichen Inhalt der Leistung (oder des Unternehmens) noch nicht so richtig treffen würde. Die Schleife beginnt von vorn.
Wann trauen wir uns wieder, Klartext zu reden? Schöner Artikel in der Wirtschaftswoche:
http://www.wiwo.de/erfolg/management/kommunikation-wenn-sich-unternehmen-in-der-sprache-verirren/8575760.html
Montag, 22. Juli 2013
Zitat zur 30. Kalenderwoche
Johann Wolfgang von Goethe über das Sommerloch, die Spionage-Affäre und weitere Themen:
"Wenn Du eine weise Antwort verlangst, musst Du vernünftig fragen."
"Wenn Du eine weise Antwort verlangst, musst Du vernünftig fragen."
Dienstag, 16. Juli 2013
Tippst Du noch, oder verstehst Du schon?
Kommunikation im magischen Dreieck von Kulturellen Werten, Technologie und Bildung. Warum Generationen voneinander lernen können. Wie wir lernen, die Kommunikationsbarrieren überwinden zu können. Eine sehr interessante Betrachtung von Digital Natives und Digital Immigrants.
http://www.morgenpost.de/wirtschaft/karriere/junge-profis/article117990080/Ein-Digital-Native-erzaehlt-was-seine-Generation-vom-Leben-will.html
http://www.morgenpost.de/wirtschaft/karriere/junge-profis/article117990080/Ein-Digital-Native-erzaehlt-was-seine-Generation-vom-Leben-will.html
Montag, 15. Juli 2013
Zitat der 29. Kalenderwoche
Zum Thema Einfachheit Zitate vom Schriftsteller und vom Praktiker:
"Einfachheit ist das Resultat der Reife." (Friedrich Schiller)
"Man muss Dinge so tief sehen, dass sie einfach werden." (Konrad Adenauer)
Diese beiden Zitate sollten jede Rede-Vorbereitung prägen! Einen guten Start in die Woche.
"Einfachheit ist das Resultat der Reife." (Friedrich Schiller)
"Man muss Dinge so tief sehen, dass sie einfach werden." (Konrad Adenauer)
Diese beiden Zitate sollten jede Rede-Vorbereitung prägen! Einen guten Start in die Woche.
Montag, 8. Juli 2013
Zitat der 28. Kalenderwoche
„Wenn einer spricht, müssen die anderen zuhören – das ist Deine Gelegenheit. Missbrauche sie!"
Kurt Tucholsky in „Ratschläge für einen schlechten Redner" (1930)
Kurt Tucholsky in „Ratschläge für einen schlechten Redner" (1930)
Mittwoch, 3. Juli 2013
Schmunzelspruch des Tages
Als bekennender und treuer Klassikradio-Hörer (eigentlich kann ich mich schon als Fan bezeichnen) hatte ich heute ein schönes Erlebnis:
Klassik-Radio-Nachrichten 18:30 Uhr: "Der Dax verharrt im minus."
Als Mensch mit Phantasie hatte ich nun schon ein bisschen Freude bei der Vorstellung. Als Freund der Kommunikation habe ich es auch versucht: Das Dax-Minus ist ja relativ; wie kann er denn verharr...
Ach, egal. Keine weiteren semantischen oder gar philosophischen Diskussionen. Zum Schmunzeln hat es allemal gereicht!
Klassik-Radio-Nachrichten 18:30 Uhr: "Der Dax verharrt im minus."
Als Mensch mit Phantasie hatte ich nun schon ein bisschen Freude bei der Vorstellung. Als Freund der Kommunikation habe ich es auch versucht: Das Dax-Minus ist ja relativ; wie kann er denn verharr...
Ach, egal. Keine weiteren semantischen oder gar philosophischen Diskussionen. Zum Schmunzeln hat es allemal gereicht!
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