Rhetorik-Seminar, Teil 1 Grundlagen. Jedes Mal die gleichen, ungläubigen Blicke der Seminarteilnehmer. Ja, es gibt Kommunikationswerkzeuge. Dazu gehören beispielsweise aktive und passive Zuhörtechniken genauso, wie Formulierungstechniken. Ist es eine Information oder eine Interpretation? Soll abgewehrt oder angegriffen werden? Polarisierend oder beschwichtigend, usw. ...?
Gute Rhetorik ermöglicht gezielte Darstellung von Sachverhalten. Die Beschäftigung mit den Werkzeugen lohnt sich. Der nachfolgende Handelsblatt-Artikel übertreibt nicht.
http://www.handelsblatt.com/meinung/kolumnen/werber-rat/der-werber-rat-kommunikationsdesaster-zypern/8059050.html
Es ist und bleibt so. Zwei Gesetze der Kommunikation sind nicht so eben vom Tisch zu wischen. Da wäre zum einen die Dialektik: Es ist die Kunst, seine Meinung logisch, schlüssig und mit guten Argumenten zu versehen. Zum Zweiten: Die Sprache ist die Bühne der Seele. Mit dem einen sind die Politiker rational verbunden. Es wird versucht, logisch und schlüssig zu argumentieren (gelingt leider in der Politik nicht immer). Mit dem zweiten Gesetz ist es schwieriger.
Interessante Rezension!
http://carta.info/56938/steinbruck-gabriel-rhetorik-zwischen-anspruch-und-wirklichkeit/
Bei den Wahlen zum Präsidium des BDV wurde Rudolf Scharping am 23.03.2013 wiedergewählt. Die gekonnte Rhetorik des früheren Kanzlerkandidaten reichte zur klaren Bestätigung im Amt. Robert Bartko erhielt bei seiner Kandidatur zum Vizepräsidenten des BDV viele Stimmen. Leider reichte es nicht ganz, ein Anfangserfolg war die hohe Stimmzahl allemal.
http://www.tagesspiegel.de/sport/radsport-scharping-bleibt-bdr-praesident/7976132.html
Eines Tages werden Maschinen vielleicht denken können, aber sie werden niemals Phantasie haben."
(Theodor Heuss)